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Reinhards Story,
schwarz auf weiß
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Dass Reinhard ein Kind der Generation ist, die mit Alphaville
und Jean Michel Jarre in den 80ern quasi akustisch gefüttert wurde, kann man auf
diesem Bild nur erahnen. Fest steht nur: er war in einer Synthie-Gruppe, und dass sagt
schließlich alles... (fragt sich nur: w a s?)
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Das Interview
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- Welche Instrumente hast du gelernt?
Metallophon, Blockflöte, elektronische Orgel (in dieser zeitlichen Reihenfolge)
- Warum bist du letztendlich beim Keyboard gelandet?
mmh - auf meine Bewerbung als Sänger bei einer Band hat sich niemand
zurückgemeldet und meine Fähigkeiten an der Gitarre waren bei meinem
Einstieg bei Flotsam 'n' Jetsam (so hießen wir damals noch) nicht gefragt -
also dachte ich mir "back to the roots" und bin wieder an die Tasten gegangen.
Da liegen (bei achtjähriger Orgel-Schule) mit Sicherheit auch meine Stärken.
"Frühe" Erfahrungen mit Synthesizern konnte ich während
dieser "Schulzeit" auch in einer daraus zusammengesetzten Synthie-Gruppe
machen - allerdings damals noch mit geliehenen Instrumenten.
- Hast du vorher schon mal in einer Band gespielt?
Mal abgesehen von der Synthesizer-Gruppe nicht.
- Wie und wann bist du bei Strandgut gelandet?
1998 an einem nasskalten (nee, glaub ich nicht) Februarabend bin ich mehr
durch Zufall in eine Probe der in Gründung befindlichen Formation
reingeraten, da ich wegen eines Computerkurses ohnehin gerade in der
Schule (unser erster Proberaum) war. Was ich dort hörte - in Erinnerung
ist mir nur das als Shuffle gespielte "What's up"' von 4 non blondes - hat
mich zwar nicht begeistert, aber dennoch überzeugt (klingt komisch, aber
so war's, nach dem Motto: "das kann noch was werden"). Schließlich
war es schon lange mein Traum, in einer Band mitzuwirken. Dass das nun
ausgerechnet als Keyboarder sein würde, hätte ich mir allerdings nicht
träumen lassen. Schließlich kenne ich auf dem Instrument
meine Schwächen am Besten...
- Was war deine erste selbstgekaufte Platte?
'Discovery' von ELO (Electric Light Orchestra) - die damals mit "Don't
bring me down" in den Charts waren. Meine zweite und wichtigste Platte
war dann 'Down to Earth' von Rainbow - weil 'All Night Long' so ein
geniales, wenn auch kurzes Gitarrensolo hat
- Welches sind, neben "Strandgut ... alles gut!" deine Lieblingsplatten?
Ganze Platten eigentlich weniger - immer mehr einzelne Stücke. Besonders
beeindruckt haben mich z.B. "Hide in your shell" (Supertramp), "Gates of
Babylon" (Rainbow - vor allem auch hier wieder wegen des Gitarrensolos),
natürlich "Verdamp lang her" von BAP, "Sultans of swing" (Dire
Straits), "Princess of the night" (Saxon - als Auftakt meiner
Heavy Metal Phase), und nicht zu vergessen "Summer of '69" (Bryan Adams).
Ich war schon (fast) immer ein Fan von Deutschrock. So befinden sich mehrere Platten
(ja, noch richtig aus Vinyl) von BAP, Klaus Lage (der mit 1001 Nacht - Zoom) und
Wolf Maahn (Irgendwo in Deutschland) in meiner Sammlung. Dann auch noch
(allerdings 'nur' als CD) Heinz Rudolf Kunze, der mir vor allem durch seine Wortspiele gefällt.
- Welches Konzert hat dir bislang am meisten Spaß gemacht?
Das erste (mein erstes) BAP-Konzert war es, irgendwann Ende der '80er.
Allerdings habe ich die besten Erinnerungen an ein Konzert von Wolf Maahn (den ich vorher nur
aus dem Rockpalast des WDR kannte, bei dem er total schräg gesungen hat,
und von einer Platte, die das genaue gesangstechnische
Gegenteil davon war) in der Rockfabrik in Übach-Palenberg, ein kleiner
Ort in der Nähe von Aachen mit der besten Disko der Umgebung.
- Was war deine bisher peinlichste musikalische Aktion?
Mmh - da müsste ich jetzt lange überlegen - alles hat immer zu seiner
Zeit gepasst, da war nichts, für dass ich mich aus heutiger Sicht schämen
müsste.
- Was wünscht du dir für die Zukunft?
Musikalisch gesehen wünsche ich mir eine Zukunft von Strandgut - diese
Zusammenstellung hier auf der Insel ist schon ein Wert für den es sich zu
arbeiten lohnt - je länger die Band existiert, umso besser (wenn ich mal
die bisherige Entwicklung als Basis für eine Hochrechnung nehme)
- Dein liebster Musikerwitz zum Thema...
Keyboard: (obligatorisch)
Eine Jazzband spielt.
Bassist zum Pianisten: "Pssst, du, wo sind wir?"
Pianist: "Geht dich doch nichts an!"
Gitarre:
Was sind die größten Lügen des Rockgitarristen?
"Im nächsten Stück spiel ich kein Solo"
"Wieso? Ich hab doch schon leiser gedreht"
"Notenlesen? - Kein Problem!!"
"Beim Solo hab' ich mich wieder überhaupt nicht gehört."
"Ich kann auch ohne Stimmgerät stimmen."
"Wir müssen unbedingt etwas zusammen machen!"
"Das spiel' ich vom Blatt."
"Ich ruf' Dich morgen an."
"Komisch, heute mittag konnt' ich's noch!"
Bass:
Ein Ehepaar geht zur Eheberatung, weil es nicht mehr miteinander kommunizieren
kann. Aber der Berater schafft es nicht, beide dazu zu bewegen, miteinander
zu reden. Schließlich, nach mehreren Beratungsabenden, steht der Berater auf,
geht in die Ecke, holt einen Bass und einen kleinen Verstärker, schließt
sie an und beginnt zu spielen.
Die Kommunikationsbarierre der beiden
beginnt zu schwinden und sie beginnen schließlich, ihre Probleme zu diskutieren
und das, was sie immer aneinander gestört hatte, was sie aber nie geschafft hatten,
sich gegenseitig zu sagen.
Am Ende waren beide wieder glücklich Arm in Arm wie in alten Zeiten.
Beim Zahlen fragen sie dann: "Wie haben Sie das geschafft?
Was war das für ein tolles Stück?"
Antwort: "Während des Bass-Solos quatscht jeder!"
Schlagzeug:
Wie viele Gitarristen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Zwei - einer wechselt die Birne, die andere erklärt's dem Schlagzeuger.
und noch einer aus der Ecke 'schwarzer Humor':
"Kennst du die Geschichte, in der der Dirigent mit 'nem Strick in den Wald geht?"
"Nein, aber sie fängt ganz gut an..."
einen hab' ich noch...
Was passiert, wenn man Country Music rückwärts spielt?
Deine Frau kehrt zu dir zurück, dein Hund wird wieder lebendig und du kommst aus dem Knast heraus...
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